
mixmag 5/98
Sin Insinuation
(Abuse Industries)
FUNK, the four letter word, gets a good Iicking from these friends of the likes of Patrick Pulsinger and Kruder & Dorfmeister. FeaturingThe Man Who Hates Himself, the stunning single from some three years ago, Insinuation moves through the sultry vibes of bad porn movies, underpinning the action with low slung but highly polished Viennese beats. High class stuff, but dirty all the same.
MARTIN JAMES
debug 6/98
SIN -INSINUATION
(ABUSE INDUSTRIES)
je näher das Ende dieses Jabrhunderts rückt, desto größer wird die Angst und der schon etwas angestaubte Mantel der Vergangenheit zum guten Freund. Der hält warm. Und Songs, richtige Songs, strukturiert. Meines Wissens nach ist das die dritte Sin auf Abuse Industries, der Wiener Keimzelle. Warm, dunkel, tieftraurig, jedenfalls tun sie so. Sind sie aber bestimint nicht. Oder doch? Langsam und schleppend ist das. Und Gesang hat es - Nein, Nein....das ist kein Gothic...ha! Solche Songs können diese Lute nie schreiben. Klingt ungefähr so, als würde mam... aber das führt schon zu weit. Aber vielleicht...wenn es den Gentle People schlecht gehen würde? Vielleicht. Einfach anhören. abtauchen. versuchen zu verstehen, mitnicken, grübeln. So klingt Musik, die in Wien, Buenos Aires und Nueva York aufgenommen wurde. Is there any Life, without Sin?
THADDI
raveline 5/98 - record of the month
SIN -INSINUATION
(ABUSE INDUSTRIES)
Früher mußte Ralph Woodle nur in die Tasten seiner Schweineorgel greifen, um die holde Weiblichkeit in Wallung zu bringen. Doch heute braucht es ein bißchen mehr to make the girlies soft. Den langersehnten ersten Longplayer der Wiener Elektronik-Formation SIN zum Beispiel, denn der hält in der Tat all die Ansprüche, die unser Andy Abuse Industries O/R/E/L und seine dunklere Hälfte Mona Moore an ein erstklassiges Release stellen. Er ist suave, graceful, dopey and infinetely luxurious. Melancholischer TripHop in Richtung Portishead mit Arrangements wie ,man sie sonst nur von großen Filmsoundtracks kennt. In Stereo auf vollem Volume genossen (und bitte nicht anders!), machen auch wirklich die allerkleinste Tüte zur Weltumsegelung. Man ist ja bislang von der unumstößlichen Annahme ausgegangen, Twin Peaks sei abgeschlossen, doch schon Moses wußte: Wo Sünde ist, da ist Hoffnung. Und deshalb wurde jetzt doch noch eine Fortsetzung draufgelegt. Freut Euch, wenn Agent Cooper mit einer wiederauferstandenen Sheryl Fenn Walzer tanzt und Laura Palmer als erste Tote ein Kind zur Welt bringt. Demnächst auf Eurem ganz privaten Bildschirm. Fee Li Che
libro journal 5/98
SIN -INSINUATION
(ABUSE INDUSTRIES)
Das erste richtige Album des Wiener Elektronik- Duos. Schön ist es geworden. Sehr schön. Andy Orel und Mona Moore suchen Schönheit in der Schlichtheit, sie überladen ihre Songs nicht mit Unmengen an Klängen, lassen dafür die Sounds, für die sie sich entscheiden, auch wirken, Da sticht metallisch klingende Percussion ins Ohr, da fällt lautes Vinyl - Ästhetik-Knistern auf, da erinnert ,Blind ganz direkt an das Motiv von Twin Peaks, manch andere Songs baden sich von den Sounds her in dersellben Stimmung. Metallene DrumnBass-Breaks huschen verstohlen durch die Lautsprecher. Mona Moores dunkle Stimme fügt sich perfekt in den mysteriösen Grundtenor ein, der die Tracks beherrscht. Langsame Beats schaffen Raum und Aufmerksamkeit für eine melancholische Atmosphäre, die durch die Fläichensounds verstärkt wird. Wunderbar, daß SIN sich über einfache, schöne Melodien trauen - mitunter das schwierigste Wagnis im Pop. Und Pop ist es, was die beiden für mich machen: Underground-Elektronik-Pop, der sich mit modernen Produktionsmethoden auseinandersetzt, um menschliche Gefühle und Gedanken zu immerwährenden Themen wie Liebe, Sex, Betrug, Schuld usw. zeitgemäß und adäquat zu kommunizieren. Klug, verführerisch, sinlich.
FRET
technotica webmag 5/98
SIN -INSINUATION
(ABUSE INDUSTRIES)
Oh Mona! Mistress of mood. Prepare yourself for a wonderfully emotional filled and lushly arranged experience. Mona Moore & Andy Orel have lived a life of dedicated artistic expression, and coming from Vienna have that certain sensibility regarding sex, life, and love that that area is well known to produce. Encompassing many elements including a gothic sensibility combined with sometimes low-down, sometimes ethereal vocals make for a very involving and inducing atmosphere. What it induces is up to you! Tracks Im real partial to are: Blind-a deep moody lovely song with goth and jungly influences, Dancing Barefoot- chill, moody, with a slightly familiar feeling along with a really good song, it really is,,some strange music that makes you feel this intoxicated ... the camera snaps the shot to remember ... this one could be a hit, and Sway - a Latin influenced smokey sexy sultry number. Pour your favorite libation, spread the satin sheets, dim the lights and let nature take its course.